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Intimitäts­koordination

Die Person, die dafür sorgt, dass sensible Szenen sicher, respektvoll und professionell entstehen.

DEPT. :
Regie
Produktionsphase
Produktion
Intimitätskoordinatorin beobachtet das Geschehen am Monitor am Filmset.

WARUM?

Weil Szenen mit körperlicher oder emotionaler Intimität besondere Vorbereitung und klare Absprachen brauchen. Die Intimitätskoordination schützt die künstlerische Freiheit, ohne Sicherheit und persönliche Grenzen aus den Augen zu verlieren – für ein professionelles und respektvolles Arbeitsumfeld.

WAS?

Skripte analysieren, Risiken erkennen, Szenen choreografieren, Grenzen und Einvernehmen abklären, Gesprächsräume schaffen, Arbeitsweisen vermitteln, Regie und Produktion beraten - und jederzeit Ansprechpartner:in für die Darstellenden sein. Hinzu kommt technische Tricks wie Barrieren und Nudity Garments bereitstellen und mit allen Involvierten des Sets kommunizieren und gemeinsame Wege erarbeiten.

WANN?

Bereits während der Drehbuchentwicklung oder spätestens in der Vorbereitungsphase aktiv - besonders präsent an Set-Tagen mit intimen Szenen. Auch bei Casting oder Proben kann die Intimitätskoordination eine unterstützende Rolle übernehmen.

WIE?

Mit Sensibilität, Kommunikationsstärke, Kenntnissen in Schauspieltechnik und psychologischen Grundlagen, juristischen Standards, körperlicher Choreografie - und der Fähigkeit, Vertrauen aufzubauen. Ziel ist immer: kreative Freiheit unter sicheren Bedingungen.

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