Kostüm
Kostüme erzählen Geschichten, bevor jemand den Mund aufmacht. Sie verraten, in welcher Zeit wir uns befinden, wie eine Figur lebt, fühlt, kämpft – oder sich versteckt. Die Kostümabteilung verleiht Charakteren Tiefe und Glaubwürdigkeit, noch bevor sie ihren ersten Satz sagen. Dabei ist jedes Kleidungsstück Teil des visuellen Storytellings.
Ob historische Gewänder, futuristische Outfits oder Alltagsmode mit psychologischem Feinsinn – Kostüm bedeutet Recherche, Stilbewusstsein und ein tiefes Verständnis für Figur und Dramaturgie.
Was macht die Abteilung?
Entwirft und entwickelt individuelle Kostüme für jede Figur – Dabei wird nicht nur der Look, sondern auch die Geschichte hinter dem Kleidungsstück erzählt.
Recherchiert Materialien, Schnitte und Stile – Ob bei historischen, futuristischen oder zeitlosen Produktionen: ausführliche Recherche und genaue Umsetzung sind entscheidend.
Passt Kostüme an Darstellende an – Beim Fitting sieht das Kostümteam den Look erstmals an den Schauspielenden. Dann kann das Team mit diesen, der Regie, Maskenbildner:innen, dem Kamerateam und Set-Design anhand von Fotos das Konzept und die Idee prüfen und gegebenenfalls anpassen. Denn am Ende muss alles sitzen – ästhetisch, funktional und emotional.
Sorgt für Kontinuität über den Dreh hinweg – Kleidung muss zu jedem Zeitpunkt der Geschichte passen – darum arbeiten Set-Kostümierende mit Kolleg:innen aus der Continuity oft in enger Abstimmung damit die Kostüm-Kontinuität mit dem Drehbuch übereinstimmt – auch bei Sprüngen im Drehplan.
Arbeitet eng mit Szenenbild, Regie, Kamera und Maske zusammen – Das Gesamtbild muss stimmen, damit Figuren glaubhaft wirken.